Aber: Auch wenn der Einsatz auf den ersten Blick spektakulär wirkte, war er für die Betzdorfer Feuerwehr ein rasch erledigter Routinejob. Denn schon bei der ersten Erkundung erkannten die Kameraden, dass im zweiten Stockwerk eines Mehrfamilienhauses lediglich ein Topf auf dem Herd vor sich hin kokelte. Ein offenes Feuer habe es nicht gegeben, sondern nur eine starke Rauchentwicklung, berichtete Oliver Pfeifer von der Betzdorfer Feuerwehr. Weil alle Bewohner rechtzeitig das Gebäude verlassen hatten, beschränkte sich der Einsatz darauf, den Topf vom Herd zu nehmen und den Rauch mit Hochleistungslüftern aus dem Gebäude zu pusten. Das hatten die rund 20 Einsatzkräfte rasch erledigt, und so konnte auch die Drehleiter schnell wieder eingefahren werde: Sie war nur präventiv in Stellung gebracht worden. Auch die DRK-Bereitschaft Betzdorf war vor Ort; lediglich eine Person musste mit leichter Rauchgasvergiftung vor Ort behandelt werden. Nachdem die Feuerwehr ihre Aufgabe erledigt hatte, konnten die Bewohner zurück ins Haus.
